DHM Karate 2014

Die diesjährige Deutsche Hochschulmeisterschaft (DHM) Karate des allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbands (ADH) fand an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden statt. Für die Wettkampfgemeinschaft des Hochschulsport Aachens gingen acht Karateka der Stilrichtungen Shotokan-Ryu und modernes Sportkarate (MSK) in insgesamt zwölf Disziplinen an den Start des stiloffenen Turniers. Zu vergeben gab es insgesamt 17 Titel als deutscher Hochschulmeister.

Das Turnier begann mit den Kata Wettbewerben. Bei einer Kata handelt es sich um eine sterilisierte Bewegungsform, die den Kampf gegen mehrere imaginäre Gegner zeigt. Wie in allen Disziplinen traten die Teilnehmer im KO-System gegeneinander an. Peter Kappel und Mikhail Demikhovski gingen in der Gruppe männlich 9. – 4. Kyu, Carolin Lhotzky in der Leistungsklasse ab 3. Kyu an den Start.

Die Konkurrenz in der Leistungsklasse war sehr groß, sodass Carolin Lhotzky bereits in der ersten Runde gegen die spätere deutsche Vize-Hochschulmeisterin ausschied und sich auch in der Trostrunde um den dritten Platz gegen eine weitere Landeskaderathletin nicht durchsetzen konnte. Arndt Hohnholz, Peter Kappel und Mikhail Demikhovski in der Gruppe Kata männlich 9. – 4. Kyu waren dagegen erfolgreicher. Während Arndt in der zweiten Runde ausschied, unterlag Mikhail nach zwei starken Katas erst in der dritten Begegnung gegen den späteren Gesamtsieger. Er konnte sich aber anschließend in der Trostrunde den dritten Platz sichern. Noch erfolgreicher zeigte sich nur Peter Kappel, der alle Begegnungen der Vorrunde fast einstimmig (4:1; 5:0; 5:0) für sich entschied. Erst im Finale unterlag er Philipp Haas (Uni Gießen), dessen Wettkampfgemeinschaftgemeinschaft auch insgesamt die erfolgreichsten des Turniers war.

Nach den Kata Disziplinen begannen die Kumite Wettbewerbe. Dabei handelt es sich um Freikämpfe mit entsprechender Schutzausrüstung, in denen sich die Teilnehmer direkt begegnen und innerhalb von drei bis vier Minuten durch Tritte und Schläge zu Kopf und Körper mehr Punkte, als ihr Gegenüber erzielen müssen. Vollkontakt ist dabei nicht erlaubt.

Christopher Harbs trat in der Leistungsklasse ab 3. Kyu (-67kg) an, konnte sich aber in der ersten Runde trotz guter Leistungen nicht gegen seinen erfahreneren Gegner durchsetzen.

Weiter traten Peter Kappel, Mikhail Demikhovski, Stephan Verstegen, Arndt Hohnholz, Friedrich Gretz und Robert Claeser im Kumite Einzel 9.-4. Kyu (ohne Gewichtsklassen) an. Hier zeigte Arndt Hohnholz (Shotokan) besonders gute Leistungen und verfehlte nach drei starken Begegnungen, die er für sich entscheiden konnte, nur knapp den dritten Platz. Die fünf anderen Starter schieden trotz guter Leistungen alle in der ersten Runde aus. Hier spielte sicherlich neben der geringen Erfahrung der Aachener Wettkämpfer, die für die Karateka des MSK ungewohnte Auslegung der Punktevergabe oder z.B. das nicht regelkonforme, sehr harte Vorgehen des Gegners von Peter Kappel eine Rolle, welches zu einer mehrminütigen Unterbrechung des Kampfes führte.

Anschließend fanden die Kumite Team Kämpfe statt. Hier startete für Aachen ein Team des MSK, welches jedoch direkt in der ersten Runde ausschied.

So beendete die WG Aachen die DHM in Wiesbaden trotz geringer Turniererfahrungen mit einem dritten und einem zweiten Platz in der Kategorie Kata Einzel 9.-4. Kyu. Sowohl diese beiden Platzierungen, als auch die Leistungen der Aachener Karateka ohne Platzierung können sehr positiv bewertet werden. In vielen der einzelnen Wettkämpfe konnte ein Sieg erzielt werden oder wurde nur knapp verfehlt. Dazu hatte das Team so gut wie keine Turniererfahrungen und außerdem keine spezielle Vorbereitung gehabt.

Die Organisation des Turniers war im Großen und Ganzen sehr gut. Der ursprüngliche Zeitplan wurde eingehalten. Es kam zwischenzeitlich nur zu Verwirrungen, nachdem im Laufe des Wettkampfgeschehens ein zweiter Zeitplan mit vorgezogenen Zeiten in den Umlauf gebracht wurde, der letztendlich nicht eingehalten werden konnte. Jedoch wurden die Finalkämpfe um eine Stunde vorgezogen, wodurch sich die Wartezeit verkürzte. So konnte die Heimfahrt (etwa 2h) eher angetreten werden, was nach dem langen Tag bestimmt vielen gelegen kam. Die Halle war auf dem ersten Blick sehr klein, reichte mit vier Wettkampfflächen aber für den reibungslosen Turnierbetrieb aus. Es wäre dennoch wünschenswert gewesen, wenn mehr Platz zum Aufwärmen zur Verfügung gestanden hätte. Dieser war bei laufenden Wettbewerben auf allen vier Kampfflächen kaum noch vorhanden. Im Gegensatz zum letzten Jahr zeigte sich das Ärzteteam sehr kompetent, indem es seiner Aufgaben gewissenhaft nachging und auch schnell vor Ort war, wenn es gebraucht wurde.

Einzig negativ aufgefallen sind die sanitären Anlagen der Halle. Insgesamt gab es nur zwei WC‘s mit je zwei Toiletten, die in einem sehr schlechten Zustand waren (eine konnte z.B. nicht mal abgeschlossen werden), was bei einem Turnier mit 200 Teilnehmern zu denen noch Trainer, Schiedsrichter, Helferteam, Fans und viele mehr kamen auf keinen Fall ausreichend sein kann!

Trotz diesem kleinen Manko kann man sich insgesamt nur bei dem Ausrichter der Hochschule RheinMain und dem ADH für die gute Ausführung des Turniers bedanken. Den Startern der WG Aachen hat es viel Spaß gemacht und sie freuen sich schon auf die DHM im nächsten Jahr.

 

dhm karate 2014 abbildung 1Abbildung 1: Siegerehrung in der Kategorie Kata 9. – 4. Kyu Einzel mit den beiden aachener Wettkämpfern Peter Kappel (2.  Platz) und Mikhail Demikhovski (3. Platz, im weißen Gi mit Blaugurt).

dhm karate 2014 abbildung 2 Abbildung 2: Gesamtes Team der WG Aachen 2014 bei der DHM Karate, bestehend aus je vier Karateka der Stilrichtung Shotokan (links) und MSK (rechts). Von links nach rechts: Peter Kappel, Arndt Hohnholz, Mikhail Demikhovski, Caro Lhotzki, Stephan Verstegen, Robert Claeser, Christopher Harbs und Friedrich Gretz.

Deutsche Hochschulmeisterschaften Golf 2014

Am Freitag dem 9.Mai sind wir um 6:15h morgens in Aachen losgefahren, um rechtzeitig zur Proberunde in Schwerin zu sein. Dort kamen wir nach einer Pause zum Frühstücken um kurz nach 12:00h an. Nachdem wir uns zur Proberunde angemeldet und das Greenfee von 35 Euro pro Person bezahlt haben, konnten wir uns auch schon für das Turnier registrieren und die Organisationsumlage von 40 Euro pro Person bezahlen.

Dann starteten wir um 12:45h zur Proberunde. Doch bereits nach der fünften Bahn mussten wir die Runde aufgrund eines Gewitters unterbrechen. Schon nach einer kurzen Pause konnten wir weiterspielen, jedoch kamen wir nur bis zum zwölften Abschlag. Dann fing es erneut an zu gewittern. Da keine Besserung in Sicht war, mussten wir die Runde abbrechen.

Nach der Runde fuhren wir in das Hotel Rabenstein um unsere Zimmer zu beziehen.
Abends ging es zum Get Together ins Clubhaus. Dort lernten wir beim Grillbuffet und Puttwettbewerb schon viele Spieler der anderen Unis kennen.

Am Samstag fand die erste Runde der Deutschen Hochschulmeisterschaften statt. Mit dem Wetter hatten wir Glück, da es zwar windig war, es jedoch nicht regnete. Insgesamt wurden relativ hohe Scores gespielt, was hauptsächlich dem enormen Schwierigkeitsgrad des Platzes geschuldet war. Schließlich wurden hier letztes Jahr die Deutschen Mannschaftsmeister der Damen und Herren ermittelt.

Am Abend fuhren wir zur Player´s Night ins Hotel Schloss Basthorst. Alle Spieler und Betreuer stärkten sich zunächst an einem großen Buffet. Anschließend wurden die Zwischenergebnisse genannt. Außerdem wurden die Sieger in den Sonderwertungen „Longest Drive“ und „Nearest to the Pin“ geehrt. Die eigentliche Party hielt sich danach jedoch in Grenzen, weil die meisten Spieler verständlicherweise ausgeschlafen sein wollten, wenn sie sonntags an den Start gingen.

Der Sonntag begann regnerisch und sehr windig. Der Platz spielte sich daher noch schwieriger als er ohnehin schon war und das machte sich auch in der Spieldauer bemerkbar. Es wurde sehr langsam gespielt, da auch an diesem Tag die Ergebnisse teilweise sehr hoch waren.

Maybritt Streit spielte Runden von 88 und 92 Schlägen. Damit erreichte sie den 7. Rang von 12 gestarteten Spielerinnen.

Ich brauchte 86 und 83 Schläge. Damit wurde ich geteilter 23. von 77 Startern.

Leider konnte die RWTH Aachen dieses Jahr keine Mannschaft melden, weshalb in dieser Wertung auch keine Platzierung vorliegt. Hoffentlich ist das nächstes Jahr anders!

Schließlich machten wir uns am späten Nachmittag auf den 616 Kilometer langen Rückweg nach Aachen. Wir beide waren uns einig, dass die Teilnahme an der DHM sehr viel Spaß gemacht hat und würden diese im kommenden Jahr gerne wiederholen.

(Julius Hausmann)

39th International Tabletennis Tournament Eindhoven 2014

Und wieder heißt es Sport- und Zeltsachen zusammen packen, es geht wieder nach Eindhoven! Zum 39. Mal findet das alljährliche International Tabletennis Tournament (ITT) in Eindhoven statt und wieder ist die RWTH mit ihrer Tischtennis-Gruppe dabei. Das Turnier ist bei vielen Studenten aus ganz Europa eine fest eingeplante Veranstaltung.

Das Turnier ist aufgeteilt in ein 2er-Mannschaftsturnier, welches samstags stattfindet und ein Einzelturnier am Sonntag. Es wird zuerst in Gruppen gespielt und anschließend in zwei KO-Felder aufgeteilt, Winner-Round und Consolation-Round.

Leider konnten wir nicht ganz an die Erfolge vom letzten Jahr anknüpfen, aber Dominik Hering (RWTH) konnte mit seinem Partner Harald Pilz (Düsseldorf) das ½-Finale der Consolation-Round erreichen und bei den Damen konnte es Lina Meyer (RWTH) und ihre Partnerin (TU/e) sogar zusammen in das ½-Finale der Consolation-Round schaffen!

Am Sonntag im Einzelturnier konnten fast alle Aachener die Winner-Round erreichen. Ting Zhang (RWTH) hat es sogar in der Consolation-Round auf einen stark erspielten 2. Platz geschafft. Besonders erfreut hat uns auch das Abschneiden unserer Damen am Sonntag: Katharina Wiege (RWTH) – 1/8-Finale, Sarah Brammeyer (RWTH) ¼-Finale und Lina Meyer welche es bei ihrer ersten Teilnahme bei den Damen souverän auf den 2. Platz der Consolation-Round geschafft hat! Das gibt gute Hoffnung für die nächsten Jahre.

Zusammengefasst war das Turnier für alle Aachener Teilnehmer/-innen vom Anfänger bis zum „Profi“ ein schönes und erfolgreiches Wochenende. Wie die letzten Jahre war auch dieses Jahr wieder das gemeinsame Zelten und Grillen, trotz Sturm und Regen, ein großes Vergnügen für alle, sodass sicher die meisten nächstes Jahr wieder mit dabei sind und wir hoffentlich wieder an unsere Erfolge der letzten Jahre anknüpfen können.

Höhere Platzierungen:

Manschaftswettbewerb:

Lina Meyer + Partnerin: 1/2-Finale Consolation-Round
Christoph Herbert + Niklas Wehbring: 1/16-Runde Consolation-Round
Robin Anders + Thorsten Hungenberg: 1/8-Finale Winner-Round
Malte Wehbring + Malte Weirauch: 1/8-Finale Consolation-Round
Dominik Hering + Harald Pilz: 1/2-Finale Consolation Round

Einzelwettbewerb:

Lina Meyer: 2. Platz Consolation-Round
Sarah Brammeyer: 1/4-Finale
Katharina Wiege: 1/8-Finale
Robin Anders: 1/8-Finale Winner-Round
Ting Zhang 2. Platz Consolation-Round

Einladung zur 1. Obleuteversammlung im Sommersemester 2014

Liebe Obleute, Liebe Mitglieder des Sportausschusses, Liebe Kollegen des HSZ,
hiermit laden wir Euch zur ersten Obleuteversammlung im Sommersemester 2015 am Dienstag, den 18. August 2015 um 19:00 Uhr ein. Tagungsort der OLV ist der Hörsaal 2131|101 BS I (GoogleMaps: 50.779595, 6.068192). Das Protokoll der letzten Sitzung befindet sich im Anhang, an dieser Stelle ein Dank an Meike Kreutel. Zur inoffiziellen Besprechung der Obleute und SR am 27. Januar existiert kein Protokoll.
Im Anhang befinden sich Anträge zur Aufnahme in den Sportartenkanon der Interessenten Beachhandball und American Football.
Bitte Entschuldigt Euch rechtzeitig bei Verhinderung oder sorgt für eine Vertretung. Bitte antwortet NICHT auf diese E-Mail, sondern meldet Euch über abmeldung@sportreferat.ac rechtzeitig ab. Ein Nichterscheinen kann eine Mittelsperre nach sich ziehen.
Die Tagesordnung lautet wie folgt:
 1 Eröffnung und Formalia
 2 Genehmigung der Tagesordnung
 3 Protokoll der letzten Sitzung
 4 Wahlen
    4.1) Wahl des/der Sportreferenten/in
    4.2) Wahl des/der Finanzreferenten/in
 5 Bericht des SR
 6 Bericht des HSZ
 7 Bericht des SpAs
 8 Wahlen
 9 Sitzungstermine
 10 Verschiedenes
Viele Grüße
Euer Sportreferat