DHM Golf 2016

Deutsche Hochschulmeisterschaften im Golf

Vom 14.10-16.10.2016 wurden die Deutschen Hochschulmeisterschaften im Golf im Golfclub
Herzogenaurach ausgetragen. Mit 6684 Metern erwartete uns ein sehr langer und
anspruchsvoller Golfplatz, der sich jedoch trotz Jahreszeit noch in einem ausgezeichneten
Zustand befand. Nachdem das Team der RWTH Aachen im vorherigen Jahr mit einem starken
4. Platz nur knapp das Podest verpasste, waren die Ziele auch für dieses Jahr hoch gesteckt.
Das diesjährige Teilnehmerfeld von 100 Spielern war ähnlich stark besetzt wie die Jahre zuvor,
jedoch trat auch die RWTH Aachen, mit einem Auge auf das Treppchen schielend, mit einer
starken Besetzung an. Das Team setzte sich dieses Jahr aus den folgenden Spielern zusammen:

Sven Haferkamp
Julius Hausmann
Leonard Hafner
Laurence Schieren
Martin Seidenberg
Maximilian Lieser

14.10.2016: Anreise und Einspielrunde

Bereits am frühen Freitagmorgen machten wir uns aus Aachen auf die lange Reise nach
Herzogenaurach. Wir wollten möglichst früh am Wettkampfort eintreffen, um den Platz in
einer Einspielrunde kennenzulernen. Gegen 13:00 Uhr erreichten wir den Golfclub, dessen
Set-up und Anlage einen wunderbaren Rahmen für das gesamte Wochenende bieten sollte.
Um 19:00 Uhr, nachdem alle Teilnehmer ihre Einspielrunde absolviert hatten, wurden alle
Teams vom Veranstalter, der Universität Nürnberg-Erlangen, im Clubhaus begrüßt. Im
Anschluss an die Begrüßung fand im Golfclub ein gemeinsames Abendessen statt, bei dem
sich die Teilnehmer besser kennen lernen konnten und über die Tücken des Golfplatzes
fachsimpelten. Angesichts der frühen Startzeiten am nächsten Tag entschieden wir uns, nach
einer kurzen Teambesprechen an der Hotelbar, zeitig schlafen zu gehen, um frisch und
ausgeruht in den ersten Turniertag starten zu können.

15.10.2016: 1. Turniertag

Ausgeschlafen und voller Vorfreude trafen wir uns am darauffolgenden Morgen um 8:00 Uhr
zum Frühstück. Trotz traumhaften äußerlichen Bedingungen machte uns die Schwierigkeit
des Platzes sehr zu schaffen, sodass wir bereits nach dem 1. Turniertag das Podest mit einem
geteilten 7. Platz ein wenig aus den Augen verloren hatten. Bis auf Julius Hausmann, der eine
starke 78 (+5) spielte, blieben die restlichen Teamspieler hinter ihren Möglichkeiten zurück.
Folgende Ergebnisse standen nach dem 1. Tag zu Buche:

Sven Haferkamp 85 (+12)
Julius Hausmann 78 (+5)
Leonard Hafner 83 (+10)
Laurence Schieren 93 (+20)
Martin Seidenberg 92 (+19) Maximilian Lieser 88 (+15)

Trotz der unterdurchschnittlichen Ergebnisse war die Stimmung ausgezeichnet und das
gesamte Teilnehmerfeld versammelte sich nach der Runde hinter dem 18. Grün auf das ein
oder andere Kaltgetränk. Anschließend fuhren wir alle zurück zum Hotel, um uns ein wenig
auszuruhen, da das weitere Abendprogramm bereits um 19:30 Uhr startete. Zum Essen und
zur anschließenden „Players-Night“ hatte die Universität Nürnberg-Erlangen eine
außergewöhnliche Location organisiert: Die Puma Hauptzentral. Nach sehr leckerem
Abendessen lockerte sich die Stimmung und es wurde bis spät in den Abend gefeiert.

16.10.2016: 2. Turnietag (Finaltag)

Nach einer langen Partynacht entschieden wir uns es am Sonntag ein wenig ruhiger angehen
zu lassen und trafen uns ein bisschen später zum Frühstück. Alle Spieler waren
hochmotiviert und entschlossen noch einmal ein paar Plätze auf dem Leaderboard gut zu
machen. Bei ähnlichen Bedingungen wie am Samstag konnten wir uns jedoch nicht mehr
verbessern und mussten uns mit dem 8. Platz zufriedengeben. Am 2. Turniertag konnten die
folgenden Ergebnisse erzielt werden.

Sven Haferkamp 79 (+6)
Julius Hausmann 84 (+11)
Leonard Hafner 80 (+7)
Laurence Schieren 100 (+27)
Martin Seidenberg 86 (+13)
Maximilian Lieser 86 (+13)

Insgesamt bestes Einzelergebnis der RWTH Aachen erzielte somit Julius Hausmann mit
einem geteilten 19. Platz. Nicht zufrieden sein konnte Laurence Schieren, der mit 100
Schlägen am 2. Tag weit hinter seinen Möglichkeiten zurückblieb. „Es hätte heute richtig
schlimm werden können“ war das schon fast ironische Fazit eines sichtlich geknickten
Laurence Schieren. Nach einem spannenden und hochklassigen Wochenende traten wir am
Sonntagabend dann wieder die Abreise Richtung Aachen an.

An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an die Universität Nürnberg-Erlangen,
die mit viel Engagement die Ausrichtung dieser Deutschen Hochschulmeisterschaft
ermöglicht hat.

CHU Darmstadt Reiten

Am 28.10.2016 sind die Aachener mit mehreren Autos nach Darmstadt aufgebrochen, um dort am
Abend ein Stelldichein mit 14 anderen Reitgruppen zu genießen.
Am nächsten Morgen waren neben den Reitern auch die SchlaBus wieder wach und konnten für viel
Stimmung an der Bande sorgen. SchlaBus sind bei uns die Schlachtenbummler, also die Personen, die
neben den Parties zum Anfeuern und unterstützen mitfahren. Sie reiten an dem Wochenende zwar
nicht, helfen aber beim Aufsteigen, geben Tipps beim Abreiten oder sorgen für Essen und (für die
Reiter natürlich alkoholfreie) Getränke während des Sports.
Apropos Sport: Samstags fand der Großteil der Dressur statt und wir waren quasi freudentrunken, als
wir registriert haben, dass wir auch am Sonntag noch einmal in der Dressur starten dürfen. Die
Freude kam deshalb auf, weil Sonntag in der Dressur nur noch das Finale ausstand.
Am Samstagnachmittag saßen wir deshalb noch bei einem für Darmstadt typischen Laternchen
(Apfelwein mit Kirschlikör) zusammen und dachten uns eine Dressurkür aus, die wir mit passenden
Liedern für den Sonntagnachmittag unterlegten.

Schließlich wurde am Samstagabend noch mit den anderen Studentenreitern auf einen gelungenen
Turniertag angestoßen, bevor es Sonntag mit dem Springen weiterging. Zu feiern gab es auch, dass
neben Vicky auch Moritz in der Dressur eine Runde weitergekommen war und somit eine Platzierung
sicher hatte.

Sonntag kam dann im Springen die nächste bombastische Überraschung: Unsere Obfrau hatte einen
wortwörtlichen Lauf und gewann das Springen!!!! Als Jenny ihr Glück über den ersten Platz im
Springen noch gar nicht fassen konnte, saß auch schon wieder Vicky auf dem Pferd.
Neben der standardmäßigen Pflichtaufgabe auf M-Niveau wollten die Darmstädter auch eine Kür
sehen.
Da wir sie am Samstag bei einem Laternchen geplant hatten, haben wir sie Laternchen-Kür genannt.
Und tatsächlich brachte sie strahlendes Lächeln in unsere Gesichter als Vicky schließlich für ihre
beiden Finalritte den ersten Platz erhielt.

Abschließend fuhren wir mit guter Laune, dem 4. Platz in der Mannschaftswertung und jeder Menge
an Ehrenpreisen zurück nach Aachen. Der 4. Platz deshalb, weil für die Mannschaftswertung die
Differenzen zählen, mit denen man im Verlauf des Turniers weitergekommen, oder eben
ausgeschieden ist.

In Aachen angekommen, erinnern wir uns auch heute noch gern an dieses außergewöhnlich
gelungene Wochenende.

TSVE-Pokal 2017 – Rhönrad

Wettkampfbericht TSVE-Pokal 2017 – Rhönradgruppe

Nach längerer Abstinenz auf regulären Wettkämpfen, fanden sich in der Hochschule nun
endlich wieder einige Turnen die den Wunsch äußerten sportlich präsenter zu sein. So
konnte die Rhönradgruppe dieses Jahr eine kleine Mannschaft von zwei Turnerinnen und
einem Turner nach Bielefeld zu dem jährlich stattfindenden TSVE-Pokal melden.
Als erster Starter trat Benjamin Warkalla in der Altersklasse AK L 30 – 39 im Geradeturnen
an. Mit einer Schwierigkeit von 2.8 zeigte er eine für seine Verhältnisse schwierige Kür,
welche er, bis auf einen nicht mehr abzuwendenen Ausstieg in der Mitte seiner Kür, ohne
weiterer Unterbrechungen durchturnen konnte.
In der Altersklasse AK L 19 – 24 traten Laura Domröse und Madeleine Karpinski für
die Hochschule an. Beide Turnerinnen zeigte eine Kür mit einem Schwierigkeitswert von
2.6. Laura turnte aber minimal sauberer, wesshalb sie sich mit einem denkbar knappen
Vorsprung von 0.05 Punkten vor Madeleine den 7. Platz sichern konnte. Madeleine wurde
somit achte, war aber dennoch mit ihrer Leistung sehr zufrieden.
Zuletzt traten Laura und Benni noch mit einer Abwandlung ihrer, ursprünglich für den
Tag der Integration einstudierten Tango-Show, beim Paarturnwettbewerb der aktiven
an. Da der Fokus weniger auf sportlicher Höchstleistung sondern der Unterhaltung des
Publikums lag, bekamen die beiden nur eine Wertung von 10 Punkten, womit sie sich
ihren beiden Konkurrenten mit 12.5 bzw. 15 Punkten geschlagen geben mussten. Obwohl
das Publikum hörbar begeistert war, erlangten die beiden somit „nur “Platz 3.
Insgesamt war das Aachener Team sehr zufrieden mit der erbrachten Leistung und übertraf
damit die eigenen Erwartungen vor allem in den Einzeldisziplinen.
Benjamin Warkalla – 5. November 2016

[Beschluss SpoA]: Schutzmatten der Cheerleader beim Eishockey Uni-Cup

Auf seiner Sitzung am 08.11.2016 stellte der Sportausschuss der Studierendenschaften klar, dass die Sicherheit von Sportlerinnen und Sportlern, z.B. im Rahmen des Übungsbetriebes oder auf Veranstaltungen des HSZ (z.B. dem Eishockey Uni-Cup) aus seiner Sicht oberste Priorität hat. Bislang gingen die MdSpoA davon aus, dass diese Priorisierung auch durch das HSZ geteilt wird.

Im Zuge dessen wies der Ausschuss darauf hin, dass die Zurverfügungstellung von Sachmitteln, welche üblicher Weise als notwendige Schutzausrüstung von Sportlerinnen und Sportlern einer Sportart angesehen werden, eine der Grundaufgaben des HSZ ist. Die Studierendenschaft kann hier nur in begründeten Einzelfällen unterstützend tätig werden.

Im Falle des Cheerleadings für den Eishockey Uni-Cup forderten die beteiligten Studierenden in den vergangenen Jahren wiederholt eine geeignete Unterlage als Mindestschutz vor Stürzen auf die Eisfläche, auf der die Shows aufgeführt werden. Exemplarisch seien hierfür Gespräche am 25.11. und 30.11.2015 genannt. Hierbei verwies das HSZ darauf, dass eine Bereitstellung entsprechender Ressourcen nicht möglich sei. Am 11.11.2016 erklärten Uli Weber und Melih Özkardes schriftlich, dass entsprechendes Material zwar vorhanden sei, eine Bereitstellung jedoch verweigert werde, da eine „Verschmutzung der Matte […] sehr wahrscheinlich“ und daher „eine Anschaffung von speziellen Matten für den EUC […]  sinnvoll [sei]“. Der Sportausschuss kann in keiner Weise nachvollziehen, wie hier in den vergangenen Jahren wiederholt die Sicherheit von Sportlerinnen und Sportlern wissentlich aufs Spiel gesetzt wurde. Bislang war man, aufgrund der in den vergangenen Jahren geführten Gesprächen, davon ausgegangen, dass entsprechendes Material nicht vorhanden und nicht finanzierbar sei.

Tatsächlich liegt aber schon seit Jahren der aktuelle Bestand an geeigneten Matten im Besitz des HSZ bei der doppelten Anzahl der benötigten und geeigneten Matten. Daraus leitet der SpoA ab, dass von Seiten der betreuenden Sportlehrer und der HSZ-Leitung zwar eine Möglichkeit, jedoch trotz mehrfacher Bitte kein Wille bestand, die Sicherheit der Sportlerinnen und Sportler während der Shows zu gewährleisten. Dies ist vor allem deswegen schwerwiegend, weil es schon seit Jahren immer wieder Hinweise zu der Problematik gegeben hat.

Zudem ist aus Sicht des SpoA die Priorisierung der Sauberkeit von Matten gegenüber der Sicherheit der Teilnehmenden durch Vertreterinnen und Vertreter des HSZ nicht hinnehmbar.
Wieso diese Argumentation erst jetzt, kurz vor der Veranstaltung und nach mehreren Jahren Diskussion, angeführt wird, ist unverständlich. Aus Sicht des SpoA handelt es sich hierbei nicht um eine transparente Zusammenarbeit auf Augenhöhe, wie sie beispielsweise mit dem Kooperationsvertrag angestrebt wird. Die von den Studierendenschaften gewünschte partnerschaftliche Zusammenarbeit ist unter solchen Voraussetzungen nur schwer vorstellbar.

Dies vorangestellt und unter Berücksichtigung der besonderen Tatsache, dass die Veranstaltung in wenigen Tagen stattfindet, erklären die anwesenden Sportausschussmitglieder folgendes: Für den Fall, dass beim EUC 2016 angemessene Matten des HSZ für die Cheerleading-Auftritte genutzt, diese für die Aufrechterhaltung des Übungsbetriebes benötigt, und im Rahmen der Veranstaltung so stark irreparabel beschädigt werden, dass ein Einsatz im Übungsbetrieb nicht mehr möglich ist, befürworten wir die Neuanschaffung über den Sportausschuss. Hierbei handelt es sich um eine einmalige Willensbekundung. Für den EUC 2017 und die weitere Kooperation fordert der SpoA eine ehrlichere Zusammenarbeit.

Beschluss der Mitglieder des Sportausschusses
Sitzung: 21.11.2016

CHU Gießen – Reiten

***CHU Gießen 2016***

 

Am 3.10.2016 war der Jahrestag der deutschen Einheit, besonders einheitlich waren an diesem Tag die Studentenreiter. Einheitlich müde.

Am Wochenende zuvor hatte die Studentenreitgruppe Gießen zum CHU (Hochschulvergleichsturnier der Reiter) eingeladen und die Aachen kamen dieser Einladung nur zu gern nach.

 

Nach dem Eintreffen in der Turnhalle ging es Freitagabend unter dem Motto „Shoppping Quen“ mit dem Auftrag, alle in Agentenfieber zu versetzen, zur Party. Unsere Reiter hatten dort jede Menge Spaß, aber sie wussten auch genau, dass der nächste Morgen anstrengend würde.

Um 8:30 Uhr wurde dann auch tatsächlich das Licht in der Turnhalle, in der wir übernachtet haben, angeschaltet und alle Schlafenden wurden mit laut aufgedrehtem „Guten Morgen, Sonnenschein!“ geweckt,  bevor es dann zur Dressur auf die Reitanlage ging.

Trotz der guten Leistungen sind wir dort gegenüber der Übermacht aus Köln ausgeschieden und konnten uns den Rest der Dressur von der Bande bei wärmenden Getränken ansehen.

 

Im Springen sah dies wieder ganz anders aus, auch wenn die Part y am Samstagabend nicht weniger genial war. Durch Losglück, reiterliches Können und die sehr guten Bodenverhältnisse gelang es uns im Springen, Kathrin so lang zujubeln zu können, bis sie am Nachmittag die Qualifikation für das Finale erreichte.
Somit hatte Kathrin am Ende den dritten Platz im Springen und die Mannschaft insgesamt wurde auf Platz 12 platziert.

 

Nicht zuletzt durch die gute Organisation der Gießener war dieses Turnier wirklich erwähnenswert und in jedem Fall die (etwas weitere) Reise wert!!!

 

***CHU Gießen 2016***