Ultimate Frisbee – Heidees Cup 2015 in Heidelberg

Am Pfingstwochenende wurde in Eppelheim (Heidelberg) der Heidees Cup veranstaltet. Dieses Turnier war eine der Hauptveranstaltung im Jubiläumsjahr (25 Jahre Heidees Heidelberg). Das Team aus Aachen reiste per Auto am späten Freitagabend an, um dem Verkehrschaos zum Pfingstwochenende aus dem Weg zu gehen.
Nach der ersten Nacht im Zelt und nach reichhaltigem Frühstück stand um 8.15 Aufwärmen für das erste Spiel um 9.00 Uhr auf dem Programm. Dieses verloren wir sehr deutlich mit 1:13 gegen die Outernationals, einer sehr erfahrenen Mannschaft aus dem Raum Konstanz. Besonders zu Beginn war das Aachener Spiel von Nervosität geprägt, sodass der spätere Finalist schnell mit 0:5 davonzog. Vier Spieler der Frizzly Bears bestritten dabei ihr allererstes Turnier. Diese Spieler sind rege Teilnehmer am Montags- und teilweise Donnerstags-Training am Königshügel.
Die verbleibenden beiden Pool-Spiele konnten erfolgreich gestaltet werden, wobei sich die spielerische Leistung stabilisierte und im Training erlernte Spielzüge von allen Spielern angewendet werden konnten. Zunächst wurde No´way aus Trondheim, Norwegen, mit 8:7 besiegt, gefolgt von einem 9:6 Sieg über die Uhus, dem Juniorteam der Heidees.
Als zweitplatzierter im Pool ging es im letzten Spiel gegen Colorado aus Karlsruhe. Dieses Spiel ging 8:12 verloren, womit es am Sonntag um die Plätze 9-16 gehen würde. Es war der Kräfteverschleiß nach einem langem Turniertag zu spüren, sodass die Karlsruher mit ihrer aggressiveren Defense das Aachener Team schlagen konnten. Der Samstagabend klang nach einem gemeinsamen Teamessen in einem badischen Lokal und Feierabendgetränken mit den anderen Teams aus.
Das erste Spiel am Sonntagmorgen wurde denkbar knapp im sogenannten Universe Point gegen das gastgebende Team aus Heidelberg, den Heidees, mit 5:4 gewonnen. Das Ergebnis zeigt, wie intensiv um die teilweise mehr als 10 Minuten dauernden Punkte gekämpft wurde. Das vorletzte Spiel ging mit 3:9 gegen Ultimate am See aus Wessling verloren. Die Wesslinger stellten in der Defense eine Zone gegen die Aachener Offense, die dem Team sehr große Probleme bereitete und zu vielen Turnovers führte, durch die das Spiel früh entschieden war. Zum Abschluss konnte mit 11:3 ein deutlicher Sieg über Ars Ludendi aus Darmstadt errungen werden. Das Aachener Team zwang dem gegnerischen Team sein Spiel auf und machte weniger Fehler im Spielaufbau, was den Ausschlag für den Gewinn des 11. Platzes gab.
Alles in allem konnte die spielerische Leistung über den Turnierverlauf deutlich gesteigert werden. Besonders im letzten Spiel zeigte sich, dass die Mannschaft wesentlich besser aufeinander abgestimmt war und das im Training erlernte in der Spielsituation zuverlässig von der ganzen Mannschaft abgerufen werden konnte. Das Spiel gegen eine Zonen-Verteidigung ist ein Punkt an dem in Zukunft gearbeitet werden wird. Die Uneingespieltheit, die teilweise zu Tage trat, wird sich mit weiteren Turnieren immer weiter verringern. Dabei hat der Heidees Cup eine großartige Grundlage gelegt.

Symposium für Sportverletzungen – Schulterverletzungen im Breiten- und Leistungssport am 22. Mai 2015 am UK Aachen

Wir möchten auf ein Symposium am Uniklinikum der RWTH Aachen hinweisen, welches sich mit Schulterverletzungen im Breiten- und Leistungssport befasst. Die Teilnahme am Symposium benötigt keiner Anmeldung und kostenlos. Für viele Sportarten sollte die Thematik hinreichend interessant sein, da Schulterbeschwerden sowie -verletzungen leider im Trainingsalltag auftreten.

Weitere Informationen über Veranstaltungsort, Referenten und Zeitplan, etc. erfahrt ihr aus der Broschüre – Symposium für Sportverletzungen.

 

Jubiläumsturnier „Rotweiß Blutgretchen“ in Düsseldorf

Schon  mehrere  Stunden  vor Turnierbeginn  am  09.  Mai machten  sich  22  Fußballerinnen der  RWTH  und  FH  Aachen  mit Trainerin  Birte  und  Trainer  Fabio auf den Weg nach Düsseldorf, um bei  dem  Jubiläumsturnier  der „Rotweiß  Blutgretchen“  den Siegerpokal  in  die  Kaiserstadt Aachen zu holen. Das Turnier begann zwar erst um 17 Uhr am späten Nachmittag, doch wegen des Bahnstreiks blieben uns nur wenige Züge, die wir nutzen konnten, um rechtzeitig am Volksgarten in Düsseldorf zu sein.

Uns  erwartete  dort  ein toller  Kunstrasenplatz. Unsere  Gegnerinnen kamen  aus  Düsseldorf, Köln, und Kassel. Die  RWTH/FH  wurde insgesamt  von  zwei Mannschaften  vertreten, eine  bestand  aus  den Spielerinnen  des Wettkampfteams,  die andere  aus Teilnehmerinnen des Anfängerkurses. Für viele von ihnen war es die allererste, aber ganz sicher nicht die letzte Turnierteilnahme.

Gespielt wurde in der Turnierform „alle gegen alle“ auf einem Kleinfeld mit sechs Spielerinnen plus Torfrau. Taktisch klug wechselten wir in jedem Spiel unsere Torhüterin und verblüfften damit unsere Gegnerinnen. Jede Teilzeit-Torfrau zeigte über 12 Minuten, dass sie nicht nur mit dem Ball am Fuß zaubern konnte.  Die Gastgeberinnen aus Düsseldorf haben alle Teilnehmerinnen bestens verpflegt, die vielen, selbstgemachten Salate, das Grillgut und die verschiedenen Kuchen waren wirklich toll und somit qualitativ ähnlich hochwertig wie unsere Spielkünste! Wir hatten alle eine Menge Spaß und haben bei diesem Turnier die RWTH/FH super vertreten.  Mit einem insgesamt fünften und einem siebten Platz beendeten wir das Turnier gegen 21:30 Uhr  unter  Flutlicht.  Unter  tosendem  Beifall  wurden  viele  Pokale  und  Fußbälle  an  alle Mannschaften verteilt.   Leider  war  der  Bahnstreik  am  Abend  immer  noch  nicht  beendet  und  so  mussten  wir  am Bahnhof in Düsseldorf einen letzten Sprint einlegen, um schließlich kurz nach Mitternacht wieder in Aachen anzukommen.

Unser  Dank  gilt  den  Ausrichtern  dieses  schönen  Turniers  und  dem  Sportreferat  des Hochschulsports  Aachen,  welches  die  Teilnahme  unserer  Frauenfußballmannschaft wohlwollend unterstützt hat.

Kerstin Wittke, Obfrau Fußball Hochschulsport Aaachen