DHM Triathlon

Am Sonntag, den 28.5. fanden in Ulm die deutschen Hochschulmeisterschaften im Triathlon statt. Traditionell waren die Aachener Studenten mit einem großen, diesmal 12-köpfigen Team am Start. Vor allem in der Mannschaftswertung galt es gleich mehrere Titel zu verteidigen. Bereits am Samstagmorgen um 9:30 machten sich die Aachener Triathleten auf den Weg in den Südwesten Deutschlands. Nach einer langen Fahrt, die im HSZ-Bus mit guter Laune verbracht wurde, freuten sich alle über die Spätzle, die der Veranstalter für alle Teilnehmer zubereitet hatte.

[Beschluss SpoA]: Schutzmatten der Cheerleader beim Eishockey Uni-Cup

Auf seiner Sitzung am 08.11.2016 stellte der Sportausschuss der Studierendenschaften klar, dass die Sicherheit von Sportlerinnen und Sportlern, z.B. im Rahmen des Übungsbetriebes oder auf Veranstaltungen des HSZ (z.B. dem Eishockey Uni-Cup) aus seiner Sicht oberste Priorität hat. Bislang gingen die MdSpoA davon aus, dass diese Priorisierung auch durch das HSZ geteilt wird.

Im Zuge dessen wies der Ausschuss darauf hin, dass die Zurverfügungstellung von Sachmitteln, welche üblicher Weise als notwendige Schutzausrüstung von Sportlerinnen und Sportlern einer Sportart angesehen werden, eine der Grundaufgaben des HSZ ist. Die Studierendenschaft kann hier nur in begründeten Einzelfällen unterstützend tätig werden.

Im Falle des Cheerleadings für den Eishockey Uni-Cup forderten die beteiligten Studierenden in den vergangenen Jahren wiederholt eine geeignete Unterlage als Mindestschutz vor Stürzen auf die Eisfläche, auf der die Shows aufgeführt werden. Exemplarisch seien hierfür Gespräche am 25.11. und 30.11.2015 genannt. Hierbei verwies das HSZ darauf, dass eine Bereitstellung entsprechender Ressourcen nicht möglich sei. Am 11.11.2016 erklärten Uli Weber und Melih Özkardes schriftlich, dass entsprechendes Material zwar vorhanden sei, eine Bereitstellung jedoch verweigert werde, da eine „Verschmutzung der Matte […] sehr wahrscheinlich“ und daher „eine Anschaffung von speziellen Matten für den EUC […]  sinnvoll [sei]“. Der Sportausschuss kann in keiner Weise nachvollziehen, wie hier in den vergangenen Jahren wiederholt die Sicherheit von Sportlerinnen und Sportlern wissentlich aufs Spiel gesetzt wurde. Bislang war man, aufgrund der in den vergangenen Jahren geführten Gesprächen, davon ausgegangen, dass entsprechendes Material nicht vorhanden und nicht finanzierbar sei.

Tatsächlich liegt aber schon seit Jahren der aktuelle Bestand an geeigneten Matten im Besitz des HSZ bei der doppelten Anzahl der benötigten und geeigneten Matten. Daraus leitet der SpoA ab, dass von Seiten der betreuenden Sportlehrer und der HSZ-Leitung zwar eine Möglichkeit, jedoch trotz mehrfacher Bitte kein Wille bestand, die Sicherheit der Sportlerinnen und Sportler während der Shows zu gewährleisten. Dies ist vor allem deswegen schwerwiegend, weil es schon seit Jahren immer wieder Hinweise zu der Problematik gegeben hat.

Zudem ist aus Sicht des SpoA die Priorisierung der Sauberkeit von Matten gegenüber der Sicherheit der Teilnehmenden durch Vertreterinnen und Vertreter des HSZ nicht hinnehmbar.
Wieso diese Argumentation erst jetzt, kurz vor der Veranstaltung und nach mehreren Jahren Diskussion, angeführt wird, ist unverständlich. Aus Sicht des SpoA handelt es sich hierbei nicht um eine transparente Zusammenarbeit auf Augenhöhe, wie sie beispielsweise mit dem Kooperationsvertrag angestrebt wird. Die von den Studierendenschaften gewünschte partnerschaftliche Zusammenarbeit ist unter solchen Voraussetzungen nur schwer vorstellbar.

Dies vorangestellt und unter Berücksichtigung der besonderen Tatsache, dass die Veranstaltung in wenigen Tagen stattfindet, erklären die anwesenden Sportausschussmitglieder folgendes: Für den Fall, dass beim EUC 2016 angemessene Matten des HSZ für die Cheerleading-Auftritte genutzt, diese für die Aufrechterhaltung des Übungsbetriebes benötigt, und im Rahmen der Veranstaltung so stark irreparabel beschädigt werden, dass ein Einsatz im Übungsbetrieb nicht mehr möglich ist, befürworten wir die Neuanschaffung über den Sportausschuss. Hierbei handelt es sich um eine einmalige Willensbekundung. Für den EUC 2017 und die weitere Kooperation fordert der SpoA eine ehrlichere Zusammenarbeit.

Beschluss der Mitglieder des Sportausschusses
Sitzung: 21.11.2016

ÜL Versicherung / Sportbus Design

Liebe Obleute,

das Sportreferat finanziert aus Studierendenschaftsmitteln die Unfallversicherung für Übungsleitende am Aachener Hochschulsport. Die nötigen Dokumente sind dem Sportreferat am 27. August 2016 zugestellt worden.

Der Sportbus des Sportreferates soll durch eine Folierung dem Sport sowie Sportreferat optisch angenähert werden. Wir suchen ein/e Interessierte/r, die mit uns ein Folierung entwickeln möchte. Gesucht wird somit eine Person, die kreativ und eigenverantwortlich arbeiten und auch nötige Fähigkeiten im Bereich Photoshop, Illustrator oder ähnliches vorweisen kann. Sofern du Interesse hast oder jemanden kennst, der dieser Aufgabe gewachsen ist, so schreibe an :

email

Sportreferatestand Sportsday 29.6.2016 / Obleuteversammlung

Liebe Obleute,   wie auch im letzten Jahr unterhalten wir am Sportsday einen eigenen Stand inklusive einer neuen Attraktion, an dem wir persönlich für Kritik, Feedback und Fragen zur Verfügung stehen. Wir möchten alle neuen Obmenschen bitten dort Kontakt mit uns aufzunehmen, um nötige Basisinformationen auszutauschen.   Die nächste Obleuteversammlung ist für Donnerstag, den 14.7.2016 angeplant. Eine […]

Nachtrag OLV SS15 – Information zur Unfallversicherung für Übungsleitende im Hochschulsport

Liebe Obleute,

im Nachgang zur gestrigen Diskussion „Unfallversicherung für Übungsleitende“ in der Obleuteversammlung möchten wir Informationen nachliefern. Eine Unfallversicherung seitens des Sportreferates existiert trotz Nennung der Honorarverträge des Hochschulsportzentrums nicht. Einzig und allein existiert eine Haftpflichtversicherung zugunsten der Übungsleitende ungeachtet ihres Status (StudentIn, Extern) im Hochschulsport. Angemerkt wurde jedoch, dass ein Vertrag zugunsten Dritter, schwebend unwirksam sein könne, da die Zustimmung seitens der Übungsleitenden nicht vorlag und -liegt. [1] „Der schwebend unwirksame Vertrag ist unwirksam und entfaltet keine rechtliche Wirkung. Da der Vertrag noch wirksam werden kann, ist er nicht endgültig wirksam. […] Bedarf ein Vertrag kraft Gesetz der Zustimmung eines Dritten und fehlt diese Zustimmung, dann ist der geschlossene Vertrag bis zur Erteilung der Zustimmung schwebend unwirksam. Die für die Wirksamkeit erforderliche Zustimmung, wird auch als sog. Rechtsbedingung bezeichnet.“

Schwieriger gestaltet sich eine genaue Beschreibung und Eingrenzung der Sachlage, da konträre Argumentationen aus dem Gespräch mit der Rechtsabteilung der RWTH, HSZ und Sportreferat sowie Informationsquellen im Internet aufgetreten sind:

Laut GUV-Information der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, „Gesetzlicher Unfallversicherungsschutz an Hochschulen“, Stand April 2008 [2], findet sich

Honorarkräfte

„Die Bezeichnung „Honorarkraft“ sagt noch nichts über die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung aus und stellt für sich kein Kriterium für die Annahme einer selbstständigen Tätigkeit dar. Die Beurteilung ist im Wege der Gesamtbetrachtung vorzunehmen.“ (S. 21)

Übungsleiter/innen

„Die Beurteilung, ob ein Übungsleiter seine Tätigkeit als Selbstständiger oder in einem Beschäftigungsverhältnis ausübt, richtet sich nach den Umständen des Einzelfalls. Kriterien zur Beurteilung finden Sie unter Punkt 2.3 – Freie Mitarbeiter, Selbstständige. Entscheidend für die versicherungsrechtliche Beurteilung ist in jedem Fall eine Gesamtwürdigung aller im konkreten Einzelfall vorliegenden Umstände. Selbstständig tätige Übungsleiter können nach § 6 Abs. 1 Nr. 1 SGB VII freiwillig in der gesetzlichen Unfallversicherung versichert werden. Sie müssen ihren Antrag an die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft, 22281 Hamburg, richten.“  (S. 26)

Hochschulsport

„Die fakultative Teilnahme Studierender am allgemeinen Hochschulsport ist als versichert anzusehen, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:

  • Das Sportangebot an den Hochschulen muss den Charakter offizieller Hochschulveranstaltungen besitzen. 
  • Der allgemeine Hochschulsport muss von der Hochschule selbst (z.B. Hochschulinstitut für Leibesübungen) oder einer hochschulbezogenen Institution (z.B. ASTA) durchgeführt werden.
  • Die Sportausübung muss innerhalb des organisierten Übungsbetriebs, d. h. während der festgesetzten Zeiten und unter der Leitung eines bestellten Übungsleiters, stattfinden.

Die freie sportliche Betätigung außerhalb des organisierten Übungsbetriebs auf den Hochschulsportanlagen (z.B. freie Spielgruppen, freies Tennisspielen, individuelles Training in Fitnessstudios) ist ebenso unversichert wie das Betreiben von Leistungssport in Universitäts- und anderen Sportvereinen. Weiterhin unversichert ist die reine Vermittlung von Studierenden an Vereine oder Veranstalter mit speziellen Sportangeboten wie Segelfliegen, Wasserski, Fallschirmpringen oder Tauchen. Handelt es sich bei den im Sportprogramm der Sportzentren angebotenen Veranstaltungen um solche, die überwiegend der privaten Freizeitgestaltung (z.B. Auslandsreisen) dienen, kann der gesetzliche Unfallversicherungsschutz entfallen. Ebenso besteht im Regelfall bei Wettkämpfen im Bereich des Spitzen- und Leistungssports kein gesetzlicher Unfallversicherungsschutz. Beschäftigte der Hochschulen sind bei der Teilnahme am Hochschulsport nur dann versichert, wenn gleichzeitig die besonderen Anforderungen des Betriebssports vorliegen (Ausgleichscharakter des Sports, Regelmäßigkeit, Betriebsbezogenheit der Organisation und des Teilnehmerkreises, kein Wettkampfsport). Gäste (Hochschulfremde) der Sportzentren sind grundsätzlich nicht versichert.“ (S. 20 f.)

Laut „Unfallversichert im freiwilligen Engagement“, Stand März 2014 [3], heißt es

Private Unfallversicherung für freiwillig Engagierte

„Wer nicht zum gesetzlich unfallversicherten Personenkreis gehört, wird im Rahmen seines Engagements regelmäßig privat unfallversichert sein. […] Private Unfallversicherungen erbringen nicht den umfassenden Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung, bieten aber einen finanziellen Basisschutz bei unfallbedingter Invalidität.“ (S. 18)

Aufgrund fehlender Expertise möchten wir keine privaten Unfallversicherungspolicen vorschlagen und nennen, die vollumfänglich Eure Arbeit absichert. Laut Landessportbund Berlin, Versicherungsschutz für Übungsleiter und Trainer  [4] heißt es „Trainer und Übungsleiter, die nicht Mitglied in einem Verein sind, sind nicht unfallversichert. Der Verein kann mit diesen Übungsleitern aber einen Arbeitsvertrag abschließen und sie dann bei der Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG) anmelden. Nichtversicherbar bei der VBG sind Trainer / Übungsleiter, die als Freiberufler bzw. Selbständige im Sinne eines Gewerbetreibenden tätig sind. Diese Personen können aber bei der VBG eine freiwillige Unternehmerversicherung gemäß § 6 Abs. 1 SGB VII abschließen.“

Uns ist außerordentlich bewusst, dass dies eine belastende Situation für alle Beteiligten ist. Jedoch können wir derzeit nur informierend unterstützen, da obige Angaben vermutlich nicht rechtsverbindlich sind. Wir möchten nochmals unmissverständlich klarstellen, dass alle Angaben und Informationen ohne Gewähr erfolgen.

Perspektivisch wird das Sportreferat finanzielle Mittel beantragen, um eine Beurteilung seitens Rechtsanwälten im Versicherungsrecht zu erwirken. In dieser Klärungszeit raten wir ausdrücklich eine private Unfallversicherung abzuschließen. Des Weiteren berichten wir über die Sachlage zeitnah per Obleuteverteiler sowie Internetseite des Sportreferates [5] und prüfen erneut die Machbarkeit einer Unfallversicherung zugunsten Dritter.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Lorenz Wutke
Sportreferent an den Aachener Hochschulen
[1] http://lexikon.jura-basic.de/aufruf.php?file=1&pp=3&art=6&lexi=&input=&find=Vertrag_Schwebezustand%20%3E%3ESchwebend%20unwirksamer%20Vertrag , Rechtslexikon Juristisches Basiswissen
[2] http://publikationen.dguv.de/dguv/pdf/10002/si-8083.pdf , Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung – Gesetzlicher Unfallversicherungsschutz an Hochschulen
[3] http://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Publikationen/a329-unfallversichert-im-engagement.pdf;jsessionid=2833D0531600C0FB6CE7D5007897B0EE?__blob=publicationFile, Bundesministerium für Arbeit und Soziales – Zu Ihrer Sicherheit, Unfallversichert im freiwilligen Engagement
[4] http://www.lsb-berlin.net/angebote/verbands-und-vereinsberatung/16-versicherung-haftung/versicherungsschutz-fuer-uebungsleiter-trainer/ , Landessportbund Berlin – Versicherungsschutz für Übungsleiter und Trainer
[5] http://www.sportreferat.ac , Sportreferat an den Aachener Hochschulen

 

Sportreferat an den Aachener Hochschulen
Mies-van-der-Rohe-Str. o. Nr.
52074 Aachen

Tel.: (0241) 80 – 24397

E-Mail: lorenz.wutke@sr.rwth-aachen.de

www.sr.rwth-aachen.de