Ski- und Snowboardausbildung, Arosa 2018

In der Zeit vom 4.-13.01.2018 machten sich mal wieder 26 vollkommen übermotivierte Menschen auf den Weg nach Arosa um zu lernen, wie man einen Berg qualitativ hochwertig zerschneidet.

 

Forming:

Nach der langweiligsten Anreise in diesem Jahrhundert (es ist einfach nichts passiert) erreichten die Teilnehmenden das Basic Hotel im verregneten Arosa. Hier wurden alle durch die gute Seele des Hauses, der lieben Rosi, herzlich begrüßt. Gegenseitige Interviews brachen das erste Eis, und befähigten uns, unseren Interviewpartner vorzustellen. Vom HSZ gesponserte Getränke sorgten für die richtige Motivation und Gruppendynamik.

 

Storming:

Der Technikunterricht der 17 lackschuhtragenden Streichholzknicker, umgangssprachlich auch als Skifahrer bezeichnet, konnte in 3 Gruppen stattfinden. Die 9 teeservierenden Kuchenbrettfahrer, auch bekannt als Snowboarder, wurden in einer Gruppe unterrichtet. Konflikte konnten so effektiv vermieden werden. Das Konfliktmanagement der vier Ausbilder war also hervorragend.

 

Norming:

Nachdem die Rollen in der Gruppe klar verteilt waren, konnte der abendliche Theorieunterricht stattfinden. Die mal mehr mal weniger spannenden Themen wurden von allen förmlich aufgesogen, es galt ja am Ende eine theoretische Prüfung zu bestehen. Besonders erwähnenswert sind die interaktiv gestaltetet Präsentationen, die den Dozierenden die Möglichkeit ließen, bestimmte Zusammenhänge durch Fragestellungen zu erarbeiten. Womöglich waren die zuvor ausgeteilten Folien dabei eine nicht zu vernachlässigende Lösungshilfe.

 

Performing:

Einige konnten auf Grund der idealen Vorbereitung durch vorherige Jahrgänge zu wahren Experten in Sachen Theorie und Prüfungsfragen werden. Dies erleichterte jedem Einzelnen die Prüfungsvorbereitung und gewährleistete, dass alle genügend Zeit für die Vorbereitung der Lehrproben hatte. Vielen Dank in diesem Zusammenhang an unsere Vorgänger.

 

Adjourning:

Und wie soll es anders sein: An den letzten beiden Tagen der Fortbildung mutierten unsere vorher so sympathischen Ausbilder zu Prüfern. Einige Teilnehmende wünschten sich das Verschlafen dieser beiden Tage, oder eine Zeitreise. Die Prüfungen wurden aber von allen gut überstanden, sodass 24 neue Übungsleiter im Ski- und Snowboardsport ihren Dienst antreten können.

 

Never call the last ride

 

PS: Wer den Aufbau des Textes nicht versteht, ist herzlich dazu aufgerufen die Ausbildung (nochmal) zu machen 😉