DHM Triathlon

Am Sonntag, den 28.5. fanden in Ulm die deutschen Hochschulmeisterschaften im Triathlon statt. Traditionell waren die Aachener Studenten mit einem großen, diesmal 12-köpfigen Team am Start. Vor allem in der Mannschaftswertung galt es gleich mehrere Titel zu verteidigen. Bereits am Samstagmorgen um 9:30 machten sich die Aachener Triathleten auf den Weg in den Südwesten Deutschlands. Nach einer langen Fahrt, die im HSZ-Bus mit guter Laune verbracht wurde, freuten sich alle über die Spätzle, die der Veranstalter für alle Teilnehmer zubereitet hatte.

DHM Leichtathletik Halle 2017

DHM Leichtathletik Halle 2017

Bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften der Leichtathletik in der Halle vertraten Lea-Sophie Hagen und Lena Naumann den Hochschulsport Aachen. Beide stellten sich über 400m der aus ganz Deutschland angereisten Konkurrenz. Es fanden drei Zeitendläufe statt. Die Gesamtplatzierung ergab sich aus der Reihenfolge der Zeiten. Hinter Olympiateilnehmerin Ruth Sophia Spelmeyer (Uni Hildesheim) kam Lena Naumann im zweiten Lauf in einer Zeit von 56,70 Sekunden als Zweite ins Ziel. Auch in der Gesamtwertung erreichte sie einen hervorragenden zweiten Platz, den sie sich mit Frauke Poepplow von der Uni Magdeburg, die im dritten Zeitendlauf exakt die gleiche Zeit lief,  teilte. Ebenfalls im dritten Zeitendlauf startete Lea Sophie Hagen. In 59,97 Sekunden errang sie in dem starken Teilnehmerfeld einen beachtlichen siebten Platz in der Gesamtwertung. Auch wenn beide nicht ganz an die Zeiten der letzten Saison herankamen, ist es auch unter Beachtung des frühen Saisonzeitpunktes ein Top-Ergebnis!

Lothar Wyrwoll

CHU Köln 2016

Am Wochenende vom 25. bis zum 27. Dezember war die Aachener Studentenreitgruppe zu
Gast bei der Reitgruppe Köln, welche zum Studentenreitturnier (CHU) eingeladen hatte.
Nachdem die Autos bis unter das Dach beladen waren, ging es auf den Weg nach Kranenburg.
Dort erwarteten uns die Kölner in der Turnhalle
Nach dem Aufblasen der Luftmatratzen (gerne auch LuMas genannt), wurden noch die letzten
Partyvorbereitungen getroffen, bevor uns die Kölner, freundlich wie sie sind, zur Party
gefahren haben.

Da wir alle wissen, wie gute Studentenfeten aussehen, komme ich direkt zum Morgen danach:
Um Punkt 8 Uhr war laute Musik in der Turnhalle zu hören was einige bestimmt noch als
Nachwirkungen der Party abgetan haben, allerdings nicht unsere 3 Reiter: Kristina, Charlotte
und Kim haben sich aus den Schlafsäcken geschält und saßen wenige Minuten später beim
Frühstück und anschließend auf den Pferden.

Dieser Samstag war der Dressur gewidmet, bei der wir leider (wenn auch mit einer guten
Mannschaftnote von 7,1) geschlossen ausgeschieden sind. Dafür waren alle 3 Mahlzeiten auf
der Anlage sehr gut und man konnte der ausrichtenden Reitgruppe bei Kleinigkeiten noch
tatkräftig zur Seite stehen und die Kontakte zu anderen Reitgruppen pflegen.

Nach einer einer kleinen Verschnaufpause in der Turnhalle ging es abends mit der zweiten
Party weiter.
Diese war anscheinend sehr motivierend für unsere Reiter, da sie am Sonntagmorgen im
Springen alle sehr gute Leistungen ablieferten!! Leider galt dies auch für die Konkurrenz und
aus einem der vorderen Plätze wurde erstmal nichts.

Wie bei jedem Turnier endet alles mit einer Siegerehrung, was für uns in diesem Fall den 14.
Platz in der Mannschaftswertung bedeutete. Damit blieb nur noch ein großes Dankeschön an
alle Organisatoren und Mitgestalter, bevor wir uns mit einem lautstarken

OHHHHHH KÖLLE

von der Reitgruppe Köln und dem sehr gelungenen Turnierwochenende verabschiedeten.

Bis demnächst,

eure Studentenreitgruppe Aachen

DHM Golf 2016

Deutsche Hochschulmeisterschaften im Golf

Vom 14.10-16.10.2016 wurden die Deutschen Hochschulmeisterschaften im Golf im Golfclub
Herzogenaurach ausgetragen. Mit 6684 Metern erwartete uns ein sehr langer und
anspruchsvoller Golfplatz, der sich jedoch trotz Jahreszeit noch in einem ausgezeichneten
Zustand befand. Nachdem das Team der RWTH Aachen im vorherigen Jahr mit einem starken
4. Platz nur knapp das Podest verpasste, waren die Ziele auch für dieses Jahr hoch gesteckt.
Das diesjährige Teilnehmerfeld von 100 Spielern war ähnlich stark besetzt wie die Jahre zuvor,
jedoch trat auch die RWTH Aachen, mit einem Auge auf das Treppchen schielend, mit einer
starken Besetzung an. Das Team setzte sich dieses Jahr aus den folgenden Spielern zusammen:

Sven Haferkamp
Julius Hausmann
Leonard Hafner
Laurence Schieren
Martin Seidenberg
Maximilian Lieser

14.10.2016: Anreise und Einspielrunde

Bereits am frühen Freitagmorgen machten wir uns aus Aachen auf die lange Reise nach
Herzogenaurach. Wir wollten möglichst früh am Wettkampfort eintreffen, um den Platz in
einer Einspielrunde kennenzulernen. Gegen 13:00 Uhr erreichten wir den Golfclub, dessen
Set-up und Anlage einen wunderbaren Rahmen für das gesamte Wochenende bieten sollte.
Um 19:00 Uhr, nachdem alle Teilnehmer ihre Einspielrunde absolviert hatten, wurden alle
Teams vom Veranstalter, der Universität Nürnberg-Erlangen, im Clubhaus begrüßt. Im
Anschluss an die Begrüßung fand im Golfclub ein gemeinsames Abendessen statt, bei dem
sich die Teilnehmer besser kennen lernen konnten und über die Tücken des Golfplatzes
fachsimpelten. Angesichts der frühen Startzeiten am nächsten Tag entschieden wir uns, nach
einer kurzen Teambesprechen an der Hotelbar, zeitig schlafen zu gehen, um frisch und
ausgeruht in den ersten Turniertag starten zu können.

15.10.2016: 1. Turniertag

Ausgeschlafen und voller Vorfreude trafen wir uns am darauffolgenden Morgen um 8:00 Uhr
zum Frühstück. Trotz traumhaften äußerlichen Bedingungen machte uns die Schwierigkeit
des Platzes sehr zu schaffen, sodass wir bereits nach dem 1. Turniertag das Podest mit einem
geteilten 7. Platz ein wenig aus den Augen verloren hatten. Bis auf Julius Hausmann, der eine
starke 78 (+5) spielte, blieben die restlichen Teamspieler hinter ihren Möglichkeiten zurück.
Folgende Ergebnisse standen nach dem 1. Tag zu Buche:

Sven Haferkamp 85 (+12)
Julius Hausmann 78 (+5)
Leonard Hafner 83 (+10)
Laurence Schieren 93 (+20)
Martin Seidenberg 92 (+19) Maximilian Lieser 88 (+15)

Trotz der unterdurchschnittlichen Ergebnisse war die Stimmung ausgezeichnet und das
gesamte Teilnehmerfeld versammelte sich nach der Runde hinter dem 18. Grün auf das ein
oder andere Kaltgetränk. Anschließend fuhren wir alle zurück zum Hotel, um uns ein wenig
auszuruhen, da das weitere Abendprogramm bereits um 19:30 Uhr startete. Zum Essen und
zur anschließenden „Players-Night“ hatte die Universität Nürnberg-Erlangen eine
außergewöhnliche Location organisiert: Die Puma Hauptzentral. Nach sehr leckerem
Abendessen lockerte sich die Stimmung und es wurde bis spät in den Abend gefeiert.

16.10.2016: 2. Turnietag (Finaltag)

Nach einer langen Partynacht entschieden wir uns es am Sonntag ein wenig ruhiger angehen
zu lassen und trafen uns ein bisschen später zum Frühstück. Alle Spieler waren
hochmotiviert und entschlossen noch einmal ein paar Plätze auf dem Leaderboard gut zu
machen. Bei ähnlichen Bedingungen wie am Samstag konnten wir uns jedoch nicht mehr
verbessern und mussten uns mit dem 8. Platz zufriedengeben. Am 2. Turniertag konnten die
folgenden Ergebnisse erzielt werden.

Sven Haferkamp 79 (+6)
Julius Hausmann 84 (+11)
Leonard Hafner 80 (+7)
Laurence Schieren 100 (+27)
Martin Seidenberg 86 (+13)
Maximilian Lieser 86 (+13)

Insgesamt bestes Einzelergebnis der RWTH Aachen erzielte somit Julius Hausmann mit
einem geteilten 19. Platz. Nicht zufrieden sein konnte Laurence Schieren, der mit 100
Schlägen am 2. Tag weit hinter seinen Möglichkeiten zurückblieb. „Es hätte heute richtig
schlimm werden können“ war das schon fast ironische Fazit eines sichtlich geknickten
Laurence Schieren. Nach einem spannenden und hochklassigen Wochenende traten wir am
Sonntagabend dann wieder die Abreise Richtung Aachen an.

An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an die Universität Nürnberg-Erlangen,
die mit viel Engagement die Ausrichtung dieser Deutschen Hochschulmeisterschaft
ermöglicht hat.

CHU Darmstadt Reiten

Am 28.10.2016 sind die Aachener mit mehreren Autos nach Darmstadt aufgebrochen, um dort am
Abend ein Stelldichein mit 14 anderen Reitgruppen zu genießen.
Am nächsten Morgen waren neben den Reitern auch die SchlaBus wieder wach und konnten für viel
Stimmung an der Bande sorgen. SchlaBus sind bei uns die Schlachtenbummler, also die Personen, die
neben den Parties zum Anfeuern und unterstützen mitfahren. Sie reiten an dem Wochenende zwar
nicht, helfen aber beim Aufsteigen, geben Tipps beim Abreiten oder sorgen für Essen und (für die
Reiter natürlich alkoholfreie) Getränke während des Sports.
Apropos Sport: Samstags fand der Großteil der Dressur statt und wir waren quasi freudentrunken, als
wir registriert haben, dass wir auch am Sonntag noch einmal in der Dressur starten dürfen. Die
Freude kam deshalb auf, weil Sonntag in der Dressur nur noch das Finale ausstand.
Am Samstagnachmittag saßen wir deshalb noch bei einem für Darmstadt typischen Laternchen
(Apfelwein mit Kirschlikör) zusammen und dachten uns eine Dressurkür aus, die wir mit passenden
Liedern für den Sonntagnachmittag unterlegten.

Schließlich wurde am Samstagabend noch mit den anderen Studentenreitern auf einen gelungenen
Turniertag angestoßen, bevor es Sonntag mit dem Springen weiterging. Zu feiern gab es auch, dass
neben Vicky auch Moritz in der Dressur eine Runde weitergekommen war und somit eine Platzierung
sicher hatte.

Sonntag kam dann im Springen die nächste bombastische Überraschung: Unsere Obfrau hatte einen
wortwörtlichen Lauf und gewann das Springen!!!! Als Jenny ihr Glück über den ersten Platz im
Springen noch gar nicht fassen konnte, saß auch schon wieder Vicky auf dem Pferd.
Neben der standardmäßigen Pflichtaufgabe auf M-Niveau wollten die Darmstädter auch eine Kür
sehen.
Da wir sie am Samstag bei einem Laternchen geplant hatten, haben wir sie Laternchen-Kür genannt.
Und tatsächlich brachte sie strahlendes Lächeln in unsere Gesichter als Vicky schließlich für ihre
beiden Finalritte den ersten Platz erhielt.

Abschließend fuhren wir mit guter Laune, dem 4. Platz in der Mannschaftswertung und jeder Menge
an Ehrenpreisen zurück nach Aachen. Der 4. Platz deshalb, weil für die Mannschaftswertung die
Differenzen zählen, mit denen man im Verlauf des Turniers weitergekommen, oder eben
ausgeschieden ist.

In Aachen angekommen, erinnern wir uns auch heute noch gern an dieses außergewöhnlich
gelungene Wochenende.