Freeski und Snowboard DHM 2018, Les Deux Alpes, Frankreich

Ein weiteres Jahr Unichamp ging zu Ende. Wieder mal bei allerbestem Sonnenschein und so viel Schnee wie lange nicht mehr, haben wir alle Mittel bei den Hochschulmeisterschaften im Freeski und Snowboard in Les Deux Alpes, Frankreich ausgeschöpft. Nicht nur durch die schiere Masse von 15 Teilnehmern, sondern auch durch gezieltes und strukturiertes Training im Vorhinein konnten wir zahlreiche Platzierungen in den Disziplinen Cross und Slopestyle mit nach Hause bringen. Von allen teilnehmenden Universitäten stellte die Wettkampfgemeinschaft Aachen (WG Aachen) das größte Starterfeld!

 

Beim Boarder- und Skicross treten die Fahrer zunächst im Zeitfahren einzeln an, um sich für ein sogenanntes Heat zu qualifizieren. In einem Heat starten dann jeweils 4 Rider gleichzeitig durch den mit Sprüngen und engen Kurven geshapten Kurs. Für Aachen schafften es alle unsere Starter im Zeitfahren so zu platzieren, dass sie weiterhin in den Heats im Rennen waren. Unsere beiden Erstteilnehmer Charlotte Lorenz und Florian Witting erreichten bei den Boardern jeweils einen dritten Platz. Besonders bei Florian Witting war der dritte Platz hart umkämpft, da alle Starter im Heat bis kurz vor Ziel Board an Board auf der Strecke waren. Der zweite Platz wurde durch einen Bauch-Slide über die Ziellinie entschieden. Lars Tevort war zuvor im Halbfinale ausgeschieden und konnte sich im kleinen Finale einen guten Platz sichern. Tina Kuhlmann musste sich bei den Skidamen leider im Finale geschlagen geben und erreichte somit schlussendlich den vierten Platz. Zwischen den Heats wurde der Teamzusammenhalt der WG Aachen weiter durch lautstarkes Anfeuern gefestigt.

Slopestyle beinhaltet eine Reihe von Sprüngen (Kickern) und Obstacles (Boxen, Rails), welche mit maximalen Style und Flow zu überwinden sind. Spektakuläre Sprünge und Tricks sind hier vorprogrammiert. Der Wettkampftag des Slopestyle Contest wurde zunächst durch widrige Wetterverhältnisse überschattet. Auf Grund von starkem Wind wurde der Beginn des Wettbewerbs anfänglich verschoben, zum Schutz der Rider und das Training ausgeweitet.

Bei den Skiherren setzte sich Julius Conle gegen ein enorm starkes Starterfeld mit 6 Jungs durch und erzielte einen mehr als verdienten 3. Platz. Geschlagen geben musste er sich lediglich gegen die außerordentlich starke Konkurrenz aus München. Unser Urgestein Maciej Mühleisen hat dieses Jahr seine Strategie geändert und wechselte von Boarder Cross zu Slopestyle und überraschte alle mit seinem Können. Stets mit Alemannia Aachen geschmückt, hielt er die Fahne für unsere Snowboardmänner

hoch. Bei den Skidamen dominierte Aachen dieses Jahr die Hochschulmeisterschaften und konnte alle drei Titel mit nach Hause bringen. Tina Kuhlmann belegte nach Nina Sonntag den dritten Platz. Erstplatzierte wurde Christina Witting. Im letzten finalen Run gab es maximale „Flow-Punktzahl“ für einen gemeinsamen Run aller drei Mädels.

 

Erwähnenswert bleibt außerdem der Sonderpreis für „Beste Stimmung und größte Gruppe“ an die WG Aachen.

Bei dem traditionellen Sideevent Broomball waren wir ebenfalls wieder mit einer Mannschaft und einer lautstarken und hochmotivierten Fangemeinde am Start. Broomball ist eine Art „Eishockey“, allerdings ohne Schlittschuhe. Statt mit einem Hockeyschläger versuchen die Teams mit einer Art Besenstiel den Ball ins gegnerische Tor zu schießen. Leider musste das Finale vertagt werden und wurde am nächsten Tag in einem Völkerball Spiel entschieden. Dort konnten wir uns im Gegensatz zum Vorjahr auf einen zweiten Platz verbessern. Traditionell wurde während allen Wettkämpfen und Events der Kontakt zu neuen und alten Freunden aus der adh Gemeinschaft gefestigt und ausgebaut.

Den Abschluss der Woche haben wir beim gemütlichen Schlemmerabend bei klassisch, französischem Raclette ausklingen lassen.

Wir bedanken uns an dieser Stelle vor allem auch bei der ausrichtenden TU Darmstadt und ihrem Volunteer Team, den Judges die der eisigen Kälte getrotzt haben und sich tapfer jeden Fahrer angeschaut haben, sowie den Shapern des L2A Snowparks, die das Set-Up den Ansprüchen der Teilnehmer angepasst haben und natürlich E&P für die tolle Organisation. Zu guter Letzt noch ein fettes Dankeschön an unser Sportreferat für die Unterstützung und die Bullis.

Aachen bedankt sich und freut sich jetzt schon auf den Unichamp 2019!!!